Texte, Talks und Publikationen by Maximilian Voigt

Gehäuse aufbrechen,
Technik mitgestalten.

Wie gelingt die Aneignung von Technik durch die Zivilgesellschaft?

Texte & Talks

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Publikationen

Zahlreich, aber politisch kaum beachtet: Menschen, die selbst reparieren

Das Recht auf Reparatur hat in der EU vieles verbessert. Wer selbst repariert, bleibt aber weitgehend außen vor, denn viele Ersatzteile und technische Informationen bekommen nur gewerbliche Anbieter, die ihre Professionalität nachweisen. Gemeinsam mit dem Runden Tisch Reparatur haben wir bei der Open Knowledge Foundation untersucht, wie verbreitet Eigenreparatur ist. Unsere Zahlen zeigen: Sie ist kein Randphänomen.

okfn.de
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Gastartikel

Teufel-Entwickler: „Es tut nicht weh, den Schaltplan zu veröffentlichen“

Teufel hat die Baupläne seines Bluetooth-Lautsprechers „Mynd“ unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht. Für heise.de habe ich mit den Entwicklern Erik Habermann und Jonathan Müller- Boruttau gesprochen. Sie haben den Lautsprecher bewusst auf die neuen EU-Ökodesign-Regeln hin entwickelt, mit Fokus auf Langlebigkeit und Reparierbarkeit. Im Interview erklären sie, warum Regulierung wie beim USB-C-Stecker Innovation fördern kann und warum es für einen Hersteller wirtschaftlich tragbar ist, den Schaltplan zu veröffentlichen.

heise.de
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Gastartikel

Open-Source-Hardware: Offener Bausatz für Redox-Flow-Batterien

Redox-Flow-Batterien speichern Energie in flüssigen Elektrolyten in separaten Tanks. Anders als Lithium-Ionen-Akkus lassen sie sich deshalb modular aufbauen und reparieren. Auf heise.de stelle ich das Flow Battery Research Collective vor, das dafür einen offenen Bausatz entwickelt. Frei zugängliche Experimente und Daten sollen verhindern, dass Wissen verloren geht, wenn Unternehmen scheitern. Und weil die Materialien leicht erhältlich sind, können auch Bastler:innen und unabhängige Forschende einsteigen.

heise.de
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Gastartikel

Licht ins Dunkel deutscher Reparaturpolitik

Im Koalitionsvertrag 2021 stand ein „Recht auf Reparatur“. Was daraus wurde, zeichne ich im Blog der Open Knowledge Foundation Deutschland nach: Das Aktionsprogramm „Reparieren statt Wegwerfen“ ist gescheitert, und auf EU-Ebene hat Deutschland eher gebremst und Wirtschaftsinteressen den Vorrang gegeben. Herausgekommen ist ein europäisches Regelwerk, das nicht ausreicht, obwohl sich rund 80 Prozent der Europäer:innen bessere Reparaturmöglichkeiten wünschen.

okfn.de
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Publikationen

Design for Product Sustainability in a Circular Economy — Using the Example of Six Open Source Hardware Projects

Verankern Open-Source-Hardware-Projekte Nachhaltigkeit schon in der Prototypenphase? Für unser Paper auf der ECIS 2024 haben Bonny Brandenburger, Simon Borgel, Magnus Busch und ich sechs Projekte über sechs Monate hinweg interviewt. Wir wollten wissen, ob sie die für eine Kreislaufwirtschaft nötige Informationstransparenz herstellen und ökonomische, soziale und ökologische Nachhaltigkeitsprinzipien berücksichtigen. Daraus haben wir ein Prozessmodell für offene Hardware-Entwicklung abgeleitet.

ECIS 2024
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Gastartikel

EU ebnet Weg für günstige Reparaturen

Die EU-Institutionen haben sich auf ein Recht auf Reparatur geeinigt. Verbraucher:innen sollen defekte Geräte während der Gewährleistung reparieren statt ersetzen lassen können, und Hersteller müssen Ersatzteile zu angemessenen Preisen anbieten und Reparaturkosten transparent machen. Auf Netzpolitik.org ordne ich die geplante Umsetzung in Deutschland ein und empfehle, sich an Frankreich zu orientieren: Dort müssen Hersteller auch Fertigungsdaten für Ersatzteile aus dem 3D-Drucker herausgeben.

Netzpolitik.org
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Gastartikel

Recht auf Reparatur: Warum wir endlich eine Kreislaufgesellschaft brauchen

Das EU-Recht auf Reparatur ist ein wichtiger Schritt, aber es wird den Berg an Elektroschrott nicht wirksam verkleinern. Auf Netzpolitik.org erkläre ich, was der Binnenmarktausschuss verbessert hat, etwa beim Zugang zu Geräteinformationen und Ersatzteilen, und welche Probleme bleiben. Was wir eigentlich brauchen, ist ein Umdenken: modulare, offene Hardware, die Geräte als Teil eines Kreislaufs versteht statt als Wegwerfprodukt.

Netzpolitik.org
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Publikationen

FabLab - Handbook Transdisciplinary Learning

Das „Handbook Transdisciplinary Learning“ bei transcript versteht transdisziplinäres Lernen als Innovationsprozess an Hochschulen. Es erklärt Konzepte wie Living Labs, Citizen Science und studentisch organisierte Lehre und fragt, wie wissenschaftliches, erfahrungsbasiertes und indigenes Wissen zusammenkommen können. Wie im deutschsprachigen Handbuch Transdisziplinäre Didaktik habe ich auch hier den Eintrag zu FabLabs geschrieben.

transcript-verlag.de
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Publikationen

Open Source Hardware and Open Design

Offene Technologien können Produktion horizontaler organisieren und mehr Menschen in Gestaltung und Herstellung einbeziehen. Das zeige ich in meinem Beitrag für die „Contributions from Bits & Bäume 2023“. Transparente, modulare Produkte mit frei verfügbarer Dokumentation lösen zentrale Probleme der Kreislaufwirtschaft: Reparierbarkeit, Ersatzteilversorgung, Recycling. Offene Standards machen lokale Produktion und Reparatur außerdem wirtschaftlich tragfähiger.

Contributions from Bits & Bäume
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Talks

Den Status quo überwinden: die Potenziale einer Open Circular Society

Auch Konzerne wie Apple setzen inzwischen auf Kreislaufwirtschaft. Auf der re:publica 2023 habe ich gezeigt, warum ihre Ansätze eher zu weniger Kontrolle und Transparenz führen als zu echter Nachhaltigkeit. Dem stelle ich das Modell einer offenen Circular Society entgegen: mit Recht auf Reparatur, offenen Technologiestandards und kooperativen Geschäftsmodellen, damit Kreisläufe der ganzen Gesellschaft nutzen und nicht nur dem Markt.

re:publica 2023
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Publikationen

Open Hardware and Scientific Autonomy in Germany: How Transfer Activities Can Become More Attractive

Wie können Transferaktivitäten rund um Open Hardware in Deutschland attraktiver werden, und was hat das mit wissenschaftlicher Autonomie zu tun? Diesen Fragen gehe ich in meinem englischsprachigen Beitrag zur vierten Weizenbaum Conference 2022 in Berlin nach, die unter dem Motto „Practicing Sovereignty: Interventions for Open Digital Futures“ stand. Erschienen ist er in den Tagungsproceedings des Weizenbaum-Instituts auf SSOAR.

Weizenbaum Conference 2022
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Talks

Open Hardware: “The next revolution”?

Eine EU-Studie hat Open Hardware 2021 als „die nächste Revolution“ bezeichnet. Bei Bits & Bäume 2022 bin ich der Frage nachgegangen, was an dieser Einschätzung dran ist. Geschlossene, komplexe Geräte entfremden uns von unserer Technik und erschweren Reparaturen, mit ökologischen Folgen. Das Recht auf Reparatur kann kurzfristig helfen. Open Hardware geht weiter: Sie könnte verändern, welche Rolle technisches Wissen in der Wirtschaft spielt.

Bits & Bäume 2022
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Gastartikel

Critical Making, Diversität & Commons – ein Blick in die Makerszene

Was hält die Makerszene zusammen? Darüber habe ich mit MAKE-Redakteurin Helga Hansen gesprochen. Für sie zählt die gelebte Praxis, Designs und Erfahrungen zu teilen, mehr als jede Zertifizierung. Weil Ressourcen knapper werden und Reparieren wichtiger, gewinnt Critical Making an Bedeutung. Und für eine ausgewogenere Geschlechterrepräsentation reichen offene Werkstätten allein nicht: Es braucht erreichbare, glaubwürdige Vorbilder.

hardware.prototypefund.de
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Gastartikel

Nachhaltige Produkte: Wir müssen über geistiges Eigentum reden

Mit einem digitalen Produktpass will die EU Produkte reparierbarer und wiederverwendbarer machen. Auf Netzpolitik.org argumentiere ich, dass Informationspflichten ohne verbindliche Designvorgaben dafür nicht reichen. Nachhaltige Produkte brauchen offene Hardware und Open Design, und genau das kollidiert mit dem europäischen Aktionsplan für geistiges Eigentum, der vor allem auf die Durchsetzung von Schutzrechten setzt.

Netzpolitik.org
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Gastartikel

MNT Research: Retrocomputing als Zukunftsvision

Der MNT Reform ist ein Laptop, der vollständig dokumentiert und reparierbar ist. Für den Prototype Fund habe ich Lukas Hartmann von MNT Research interviewt: über vom Retrocomputing inspirierte Hardware, die Nutzer:innen echte Kontrolle über ihre Geräte gibt. Hartmann erzählt, wie Chiphersteller wie Intel Designinformationen hinter NDAs verschließen, und fordert ein „Recht auf Schaltplan“ sowie mehr öffentliche Förderung für offene Hardware.

hardware.prototypefund.de
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Gastartikel

Open Hardware und Medizintechnik: Wie die MRT-Technologie leichter zugänglich wird

Ein offen dokumentiertes Niedrigfeld-MRT für unter 30.000 Euro, das sich auch in ressourcenarmen Regionen nachbauen lässt: Daran arbeitet Dr. Lukas Winter mit dem Projekt OSI² ONE. In meinem Gastartikel für den Prototype Fund erklärt er, warum offene Systeme die Forschung durch Kooperation statt Konkurrenz voranbringen. Die größte Hürde sieht er in fehlenden Strukturen und Finanzierungsmodellen für Open-Hardware-Forschung.

hardware.prototypefund.de
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Gastartikel

Public Interest Tech: Open Hardware im öffentlichen Interesse

Was bedeutet „Public Interest Tech“, wenn es um Hardware geht? In diesem Gastartikel für den Prototype Fund frage ich, wie Critical Making, also kritisches Denken verbunden mit praktischem Entwickeln, helfen kann, alltägliche Ungleichheiten und fehlende Transparenz anzugehen. Mein Argument: Offen gestaltete Hardware schont Ressourcen, macht Geräte reparierbar und teilt technisches Wissen, gerade bei Basistechnologien, die es bisher kaum als Open Hardware gibt.

hardware.prototypefund.de
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Gastartikel

Reverse Engineering ist anstrengend – wieso nicht gleich offenlegen?

Warum Geräte mühsam per Reverse Engineering entschlüsseln, wenn man sie von Anfang an offen dokumentieren könnte? Darüber habe ich für den Prototype Fund mit der Elektrotechnikerin Sara Reichert gesprochen. In ihrer Dissertation entwickelt sie modulare Open-Hardware-Bausteine, mit denen Bürgerprojekte in der Stadtentwicklung einfach Prototypen bauen können. Offene Werkstätten sind für sie zentral, um Betroffene an Veränderungen zu beteiligen.

hardware.prototypefund.de
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Publikationen

Open Education and Open Source for Sustainable Economic Activity

Wer Technik nur konsumiert, kann sie kaum nachhaltig mitgestalten. In meinem Beitrag für ein Schwerpunktheft der Zeitschrift Ökologisches Wirtschaften zu Digitalisierung und Nachhaltigkeit zeige ich, warum offene Bildung und Open-Source-Software dafür Voraussetzungen sind. Eine Schlüsselrolle spielen Makerspaces: Als lokale Lernorte machen sie mehr Teilhabe praktisch erfahrbar.

Ökologisches Wirtschaften
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Gastartikel

Open Education: Rückschritte und Fortschritte

Die Pandemie hat die Digitalisierung der Schulen angeschoben: Mehr Schulen nutzen Cloud-Dienste, Bund und Länder haben erste Vereinbarungen getroffen. Auf Netzpolitik.org ziehe ich Bilanz und kritisiere, dass vor allem in Technik investiert wird und kaum in die Qualifizierung von Lehrkräften. Ich schlage eine dezentrale Strategie vor, die Bibliotheken, Makerspaces und Open- Source-Software einbindet und so die digitale Souveränität stärkt.

Netzpolitik.org
Publikationen

Vom physikalischen Ereignis zum intelligenten System

Wie wird aus einem physikalischen Ereignis ein Datensatz, mit dem ein intelligentes System Entscheidungen trifft? In der Fachzeitschrift LOG IN stelle ich ein Workshopkonzept vor, mit dem Lehrkräfte im Informatikunterricht Grundlagen künstlicher Intelligenz vermitteln können, von der Sensorik bis zur Datenerfassung. Dabei wird deutlich: Selbstlernende Systeme sind nur so gut wie die Daten, auf denen sie aufbauen.

LOG IN